Mit diesem hebräischen Kalender Umrechner können Sie ein gregorianisches Datum in ein jüdisches beziehungsweise hebräisches Datum umrechnen – und umgekehrt. Das Tool eignet sich, wenn Sie wissen möchten, welches jüdische Datum einem bestimmten Geburtstag, Feiertag, historischen Datum, Gedenktag oder heutigen Kalendertag entspricht.
Der hebräische Kalender unterscheidet sich deutlich vom heute üblichen gregorianischen Kalender. Er verbindet Mondmonate mit dem Sonnenjahr, besitzt Schaltjahre mit zusätzlichem Monat und zählt die Jahre nach einer eigenen jüdischen Jahreszählung. Deshalb fallen jüdische Feiertage wie Rosch ha-Schana, Jom Kippur, Chanukka oder Pessach jedes Jahr auf andere gregorianische Daten.
Geben Sie einfach ein Datum ein und lassen Sie sich das passende jüdische Datum berechnen. Beachten Sie dabei: Ein jüdischer Kalendertag beginnt traditionell nicht um Mitternacht, sondern am Vorabend bei Sonnenuntergang. Für religiöse Zwecke kann deshalb der genaue Zeitpunkt am Abend entscheidend sein.
Hebräischer Kalender Umrechner
Gregorianisches und jüdisches Datum direkt umrechnen
Dieses Tool berechnet das passende hebräische Datum zu einem gregorianischen Kalenderdatum und funktioniert auch umgekehrt. Das Ergebnis enthält Monatsnamen, hebräische Schreibweise, Schaltjahrhinweise und mögliche Feiertage.
Kalender-Tool
Hebräisches Datum berechnen
Wandeln Sie ein gregorianisches Datum in ein jüdisches Datum um oder berechnen Sie die Gegenrichtung.
Hebräische Monate im Überblick
Die Länge einiger Monate hängt vom konkreten hebräischen Jahr ab. Besonders Cheschwan und Kislew können variieren; Adar II erscheint nur in Schaltjahren.
| Monat | Hebräisch | Tage | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Tischri | תשרי | 30 | regelmäßig |
| Cheschwan | חשוון | 29 | variabel je nach Jahrestyp |
| Kislew | כסלו | 30 | variabel je nach Jahrestyp |
| Tevet | טבת | 29 | regelmäßig |
| Schevat | שבט | 30 | regelmäßig |
| Adar | אדר | 29 | regelmäßig |
| Nisan | ניסן | 30 | regelmäßig |
| Ijar | אייר | 29 | regelmäßig |
| Siwan | סיוון | 30 | regelmäßig |
| Tamus | תמוז | 29 | regelmäßig |
| Aw | אב | 30 | regelmäßig |
| Elul | אלול | 29 | regelmäßig |
Wie funktioniert die Umrechnung?
Der Rechner verwendet die Regeln des festen hebräischen Kalenders. Dabei werden Schaltjahre im 19-jährigen Zyklus, variable Monatslängen und die Verschiebungsregeln des Jahresbeginns berücksichtigt.
Warum ist der Sonnenuntergang wichtig?
Im jüdischen Kalender beginnt ein Tag nicht um Mitternacht, sondern am Vorabend bei Sonnenuntergang. Für Geburtstage, Jahrzeiten oder Feiertage kann deshalb der Abend vor dem gregorianischen Datum relevant sein.
Was bedeutet AM?
AM steht für Anno Mundi, also die traditionelle jüdische Jahreszählung. Das hebräische Jahr unterscheidet sich vom gregorianischen Jahr und wechselt im Herbst zu Rosch ha-Schana.
Häufige Fragen zum hebräischen Kalender
Was ist der hebräische Kalender?
Der hebräische Kalender ist ein lunisolarer Kalender. Die Monate folgen dem Mondzyklus, während Schaltmonate dafür sorgen, dass wichtige Feiertage in den passenden Jahreszeiten bleiben.
Kann ich ein gregorianisches Datum in ein jüdisches Datum umrechnen?
Ja. Geben Sie einfach ein gregorianisches Datum ein. Das Tool berechnet den hebräischen Tag, den Monatsnamen, das Jahr AM und zusätzliche Kalenderhinweise.
Kann ich auch vom hebräischen Datum zurückrechnen?
Ja. Wählen Sie die Richtung Hebräisch zu Gregorianisch und geben Sie Tag, Monat und Jahr AM ein.
Warum gibt es Adar I und Adar II?
In hebräischen Schaltjahren wird ein zusätzlicher Monat eingefügt. Dann gibt es Adar I und Adar II. In normalen Jahren gibt es nur Adar.
Ist das Ergebnis nach Sonnenuntergang anders?
Ein jüdischer Kalendertag beginnt am Vorabend bei Sonnenuntergang. Für religiös exakte Anwendungen sollte deshalb der lokale Sonnenuntergang berücksichtigt werden.
Was kann der hebräische Kalender Umrechner?
Der hebräische Kalender Umrechner hilft Ihnen dabei, Daten zwischen dem gregorianischen Kalender und dem jüdischen Kalender verständlich und schnell umzuwandeln. Das ist besonders nützlich, weil beide Kalendersysteme unterschiedlich aufgebaut sind.
Während der gregorianische Kalender ein Sonnenkalender ist, richtet sich der hebräische Kalender nach Mondmonaten und wird zugleich an das Sonnenjahr angepasst. Dadurch entstehen Besonderheiten wie hebräische Schaltjahre, der zusätzliche Monat Adar II und unterschiedliche Monatslängen.
Typische Anwendungsfälle
- Sie möchten wissen, welches hebräische Datum heute ist.
- Sie möchten ein gregorianisches Geburtsdatum in ein jüdisches Datum umrechnen.
- Sie möchten Ihren jüdischen Geburtstag bestimmen.
- Sie möchten ein hebräisches Datum in ein westliches Kalenderdatum umrechnen.
- Sie möchten prüfen, ob ein bestimmter Tag auf einen jüdischen Feiertag fällt.
- Sie möchten ein Datum für Jahrzeit, Gedenken oder Familiengeschichte einordnen.
- Sie möchten jüdische Feiertage besser verstehen und zeitlich einordnen.
Gregorianisches Datum in jüdisches Datum umrechnen
Wenn Sie ein gregorianisches Datum eingeben, berechnet der Umrechner das entsprechende Datum im jüdischen Kalender. Das Ergebnis zeigt Ihnen den hebräischen Tag, den hebräischen Monat und das jüdische Jahr.
Ein Beispiel: Ein Datum wie der 23. September 2025 kann im jüdischen Kalender einem ganz anderen Jahr und Monat entsprechen. Der Unterschied entsteht, weil der jüdische Kalender nicht einfach dieselben Monate anders benennt, sondern einem eigenen Kalendersystem folgt.
So nutzen Sie die Umrechnung von gregorianisch zu hebräisch
- Wählen Sie den Modus „Gregorianisch zu Hebräisch“.
- Geben Sie Tag, Monat und Jahr des gregorianischen Datums ein.
- Starten Sie die Berechnung.
- Lesen Sie das hebräische Datum, den jüdischen Monat und das jüdische Jahr ab.
- Beachten Sie den Hinweis zum Sonnenuntergang, wenn das Datum religiös relevant ist.
Jüdisches Datum in gregorianisches Datum umrechnen
Sie können auch den umgekehrten Weg nutzen. Wenn Sie ein hebräisches Datum kennen, können Sie berechnen, welchem gregorianischen Datum es entspricht. Dafür benötigen Sie das jüdische Jahr, den hebräischen Monat und den Tag im Monat.
Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn ein Datum aus einem jüdischen Kalender, einer Urkunde, einer Familienüberlieferung oder einem religiösen Kontext in ein heute übliches Kalenderdatum übertragen werden soll.
Wichtig bei der Eingabe hebräischer Daten
- Das jüdische Jahr wird häufig als AM-Jahr angegeben.
- Der Monat Adar II existiert nur in jüdischen Schaltjahren.
- Nicht jeder hebräische Monat hat 30 Tage.
- Cheschwan und Kislew können je nach Jahrestyp unterschiedlich lang sein.
- Für religiöse Zwecke kann der Vorabend zum Datum gehören.
Welches hebräische Datum ist heute?
Viele Nutzer suchen nicht nach einem historischen Datum, sondern nach dem aktuellen jüdischen Datum. Die Frage „Welches hebräische Datum ist heute?“ ist deshalb eine der wichtigsten Suchintentionen rund um den jüdischen Kalender.
Das heutige hebräische Datum hängt vom jüdischen Kalendertag ab. Da dieser traditionell am Vorabend bei Sonnenuntergang beginnt, kann es je nach Uhrzeit und religiöser Betrachtung einen Unterschied geben: Vor Sonnenuntergang gilt noch der laufende jüdische Tag, nach Sonnenuntergang beginnt bereits der nächste jüdische Tag.
Für allgemeine Kalenderzwecke reicht meist die Umrechnung des aktuellen gregorianischen Datums. Für religiöse Verpflichtungen, Jahrzeit, Schabbat, Feiertagsbeginn oder lokale Gebetszeiten sollte jedoch zusätzlich der Sonnenuntergang am jeweiligen Ort berücksichtigt werden.
Was ist der hebräische Kalender?
Der hebräische Kalender, auch jüdischer Kalender genannt, ist ein Lunisolarkalender. Das bedeutet: Seine Monate orientieren sich am Mond, während das Kalenderjahr zugleich an den Lauf der Sonne angepasst wird. Dadurch bleiben jüdische Feiertage langfristig in den passenden Jahreszeiten.
Ein reiner Mondkalender würde sich jedes Jahr gegenüber den Jahreszeiten verschieben. Der hebräische Kalender verhindert das, indem er in bestimmten Jahren einen zusätzlichen Monat einschiebt. Dieser zusätzliche Monat ist der Grund, warum es in jüdischen Schaltjahren Adar I und Adar II gibt.
Unterschied zum gregorianischen Kalender
| Merkmal | Gregorianischer Kalender | Hebräischer Kalender |
|---|---|---|
| Kalendertyp | Sonnenkalender | Lunisolarkalender |
| Monate | Feste Monatsnamen von Januar bis Dezember | Hebräische Monate wie Tischri, Kislew, Nissan und Adar |
| Jahresbeginn | 1. Januar | Religiös besonders wichtig: Rosch ha-Schana im Monat Tischri |
| Schaltjahr | Zusätzlicher Tag im Februar | Zusätzlicher Monat in bestimmten Jahren |
| Tagesbeginn | Mitternacht | Traditionell am Vorabend bei Sonnenuntergang |
Was bedeutet AM im jüdischen Jahr?
Das jüdische Jahr wird häufig mit der Abkürzung AM angegeben. AM steht für „Anno Mundi“, also „Jahr der Welt“. Es handelt sich um die jüdische Jahreszählung, die deutlich höher ist als die gregorianische Jahreszahl.
Wenn im jüdischen Kalender zum Beispiel ein Jahr wie 5786 oder 5787 erscheint, handelt es sich um ein hebräisches Kalenderjahr. Dieses Jahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern zu einem anderen Zeitpunkt im jüdischen Jahreslauf. Deshalb kann ein gregorianisches Jahr teilweise in zwei verschiedene jüdische Jahre fallen.
Hebräische Monate im Überblick
Die hebräischen Monate folgen nicht exakt den Monaten des gregorianischen Kalenders. Sie sind mit dem Mondzyklus verbunden und haben in der Regel 29 oder 30 Tage. Einige Monatslängen können je nach Jahr variieren.
| Hebräischer Monat | Alternative Schreibweisen | Typische Bedeutung im Kalender |
|---|---|---|
| Tischri | Tishri, Tischrei | Monat von Rosch ha-Schana, Jom Kippur und Sukkot |
| Cheschwan | Marcheschwan | Monat mit variabler Länge |
| Kislew | Kislev | Monat, in dem Chanukka beginnt |
| Tevet | Tewet | Wintermonat im jüdischen Kalender |
| Schevat | Shevat, Schwat | Monat von Tu BiSchvat |
| Adar | Adar I, Adar II | Monat von Purim; in Schaltjahren geteilt |
| Nissan | Nisan | Monat von Pessach |
| Ijar | Iyyar | Frühlingsmonat zwischen Nissan und Siwan |
| Siwan | Sivan | Monat von Schawuot |
| Tamus | Tammus | Sommermonat im jüdischen Kalender |
| Aw | Av | Monat von Tischa be-Aw |
| Elul | Elul | Monat der Vorbereitung auf Rosch ha-Schana |
Warum gibt es Adar I und Adar II?
Der jüdische Kalender benötigt Schaltjahre, damit die Feiertage langfristig in ihrer vorgesehenen Jahreszeit bleiben. Statt wie im gregorianischen Kalender nur einen Schalttag einzufügen, wird im hebräischen Kalender in bestimmten Jahren ein ganzer zusätzlicher Monat eingefügt.
Dieser zusätzliche Monat betrifft den Monat Adar. In einem jüdischen Schaltjahr gibt es daher Adar I und Adar II. Der zweite Adar ist besonders wichtig, weil Purim in einem Schaltjahr in der Regel im Adar II gefeiert wird.
Wenn Sie ein hebräisches Datum umrechnen, ist deshalb wichtig, ob das eingegebene Jahr ein jüdisches Schaltjahr ist. Ein Datum im Adar II ist in einem Nicht-Schaltjahr nicht gültig.
Wann beginnt ein jüdischer Tag?
Ein jüdischer Tag beginnt traditionell am Vorabend bei Sonnenuntergang. Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zum bürgerlichen Kalender, in dem ein neuer Tag um Mitternacht beginnt.
Für normale Datumsumrechnungen reicht oft das angegebene Kalenderdatum. Wenn das Datum jedoch für Schabbat, Feiertage, Jahrzeit, religiöse Verpflichtungen oder Gedenkzeiten relevant ist, sollten Sie berücksichtigen, dass der jüdische Tag bereits am Abend zuvor beginnt.
Beispiel zur Einordnung
Wenn ein jüdischer Feiertag auf ein bestimmtes gregorianisches Datum fällt, beginnt dieser Feiertag traditionell bereits am Abend davor. Das ist besonders wichtig bei Feiertagen wie Jom Kippur, Pessach, Rosch ha-Schana, Sukkot oder Chanukka.
Jüdische Feiertage und ihre hebräischen Daten
Viele Nutzer verwenden einen hebräischen Kalender Umrechner, um jüdische Feiertage besser einzuordnen. Da jüdische Feiertage nach dem hebräischen Kalender berechnet werden, erscheinen sie im gregorianischen Kalender jedes Jahr an anderen Daten.
| Feiertag | Hebräisches Datum | Kurz erklärt |
|---|---|---|
| Rosch ha-Schana | 1. Tischri | Jüdisches Neujahr |
| Jom Kippur | 10. Tischri | Versöhnungstag und höchster jüdischer Feiertag |
| Sukkot | 15. Tischri | Laubhüttenfest |
| Chanukka | 25. Kislew | Lichterfest |
| Tu BiSchvat | 15. Schevat | Neujahr der Bäume |
| Purim | 14. Adar beziehungsweise Adar II | Fest zur Erinnerung an die Rettung der Juden in Persien |
| Pessach | 15. Nissan | Fest der Befreiung aus Ägypten |
| Schawuot | 6. Siwan | Wochenfest |
| Tischa be-Aw | 9. Aw | Jüdischer Trauer- und Fastentag |
Jüdischen Geburtstag berechnen
Ein häufiger Grund für die Nutzung eines jüdischen Kalender Umrechners ist die Berechnung des eigenen hebräischen Geburtstags. Dabei wird das gregorianische Geburtsdatum in das entsprechende jüdische Datum übertragen.
Der jüdische Geburtstag kann sich im gregorianischen Kalender jedes Jahr verschieben, weil er nach dem hebräischen Datum begangen wird. Wer seinen jüdischen Geburtstag jährlich bestimmen möchte, sollte daher nicht nur das ursprüngliche Geburtsdatum kennen, sondern das passende hebräische Datum speichern.
Wichtig bei Geburten am Abend
Wenn eine Geburt nach Sonnenuntergang stattgefunden hat, kann für religiöse oder traditionelle Zwecke bereits der nächste jüdische Kalendertag gelten. Für eine genaue religiöse Einordnung sollte deshalb neben dem Datum auch die Uhrzeit und der Ort berücksichtigt werden.
Jahrzeit und Gedenktage berechnen
Auch für Jahrzeit und Gedenktage kann die Umrechnung in den jüdischen Kalender wichtig sein. Eine Jahrzeit richtet sich traditionell nach dem hebräischen Datum des Todes. Da jüdische Tage am Vorabend beginnen, kann auch hier die genaue Uhrzeit eine Rolle spielen.
Der Umrechner kann helfen, ein bekanntes Datum in den jüdischen Kalender einzuordnen. Für verbindliche religiöse Fragen, insbesondere bei Jahrzeit, Trauerbräuchen oder Gemeindepraxis, sollte zusätzlich eine sachkundige religiöse Stelle konsultiert werden.
Warum verschieben sich jüdische Feiertage im gregorianischen Kalender?
Jüdische Feiertage verschieben sich im gregorianischen Kalender, weil sie nach dem hebräischen Kalender bestimmt werden. Dieser folgt einer anderen Struktur als der gregorianische Kalender.
Da die Monate des hebräischen Kalenders am Mond orientiert sind, ein jüdisches Jahr aber zugleich an das Sonnenjahr angepasst wird, fallen Feiertage nicht jedes Jahr auf dasselbe bürgerliche Datum. Durch Schaltjahre mit zusätzlichem Monat wird verhindert, dass wichtige Feste dauerhaft durch alle Jahreszeiten wandern.
Häufige Fehler bei der Umrechnung
Bei der Umrechnung zwischen gregorianischem und hebräischem Kalender entstehen oft Missverständnisse. Die häufigsten Fehler lassen sich vermeiden, wenn Sie die folgenden Punkte beachten.
| Fehler | Warum er passiert | Wie Sie ihn vermeiden |
|---|---|---|
| Der Sonnenuntergang wird vergessen | Im jüdischen Kalender beginnt der Tag am Vorabend | Bei religiösen Daten Uhrzeit und Ort berücksichtigen |
| Adar II wird in einem Nicht-Schaltjahr verwendet | Adar II existiert nur in Schaltjahren | Vor der Eingabe prüfen, ob das Jahr ein jüdisches Schaltjahr ist |
| Gregorianisches und jüdisches Jahr werden direkt verglichen | Die Jahreswechsel liegen nicht am selben Datum | Immer das vollständige Datum umrechnen, nicht nur die Jahreszahl |
| Feiertage werden mit fixen westlichen Daten erwartet | Jüdische Feiertage folgen dem hebräischen Kalender | Feiertage jährlich neu berechnen |
| Monatslängen werden falsch angenommen | Nicht alle hebräischen Monate sind gleich lang | Monat und Jahr gemeinsam prüfen |
Für wen ist dieser jüdische Kalender Umrechner sinnvoll?
Der Umrechner ist für alle nützlich, die ein Datum im jüdischen Kalender verstehen, berechnen oder dokumentieren möchten. Dazu gehören sowohl private als auch religiöse, historische und redaktionelle Anwendungsfälle.
- Privatpersonen: zur Berechnung von jüdischen Geburtstagen, Familienereignissen und Gedenktagen.
- Schüler und Studierende: zum Verständnis des jüdischen Kalenders und seiner Struktur.
- Redaktionen und Webseitenbetreiber: zur korrekten Einordnung jüdischer Feiertage.
- Familienforscher: zur Umrechnung historischer oder genealogischer Datumsangaben.
- Gemeinden und Organisationen: zur Orientierung bei jüdischen Terminen und Feiertagen.
- Interessierte Nutzer: um das heutige jüdische Datum oder ein bestimmtes hebräisches Datum zu finden.
Der hebräische Kalender Umrechner wandelt gregorianische Daten in jüdische Daten um und ermöglicht auch die Rückrechnung vom jüdischen Kalender in den gregorianischen Kalender. Besonders wichtig sind dabei der hebräische Monat, das jüdische Jahr, Schaltjahre, Adar I und Adar II sowie der Beginn des jüdischen Tages am Vorabend bei Sonnenuntergang.
Wenn Sie ein Datum für allgemeine Kalenderzwecke benötigen, liefert der Umrechner eine schnelle Orientierung. Wenn das Datum für religiöse Fragen, Jahrzeit, Feiertagsbeginn oder Schabbat relevant ist, sollten zusätzlich Uhrzeit, Ort und Sonnenuntergang beachtet werden.
Häufige Fragen zum hebräischen Kalender Umrechner
Was ist ein hebräischer Kalender Umrechner?
Ein hebräischer Kalender Umrechner wandelt ein Datum aus dem gregorianischen Kalender in ein jüdisches Datum um. Viele Umrechner funktionieren auch umgekehrt und berechnen aus einem hebräischen Datum das passende gregorianische Datum.
Was ist der Unterschied zwischen hebräischem und jüdischem Kalender?
Die Begriffe hebräischer Kalender und jüdischer Kalender werden meist gleichbedeutend verwendet. Gemeint ist das Kalendersystem, nach dem jüdische Monate, Jahre, Feiertage und religiöse Daten bestimmt werden.
Welches jüdische Datum ist heute?
Das heutige jüdische Datum ergibt sich aus der Umrechnung des aktuellen gregorianischen Datums in den hebräischen Kalender. Da ein jüdischer Tag am Vorabend bei Sonnenuntergang beginnt, kann die religiöse Einordnung am Abend vom bürgerlichen Datum abweichen.
Warum beginnt der jüdische Tag am Abend?
Im jüdischen Kalender beginnt ein Tag traditionell bei Sonnenuntergang. Deshalb beginnen Schabbat und jüdische Feiertage bereits am Abend vor dem entsprechenden bürgerlichen Datum.
Was bedeutet AM im hebräischen Kalender?
AM steht für Anno Mundi und bezeichnet die jüdische Jahreszählung. Das hebräische Jahr wird daher als eigene Jahreszahl angegeben, zum Beispiel als 5786 oder 5787.
Warum gibt es im jüdischen Kalender Schaltjahre?
Der jüdische Kalender ist ein Lunisolarkalender. Damit die Mondmonate langfristig mit dem Sonnenjahr und den Jahreszeiten verbunden bleiben, wird in bestimmten Jahren ein zusätzlicher Monat eingefügt.
Was ist Adar II?
Adar II ist der zweite Adar in einem jüdischen Schaltjahr. In Nicht-Schaltjahren gibt es nur einen Adar. In Schaltjahren sind Adar I und Adar II getrennte Monate.
Kann ich meinen jüdischen Geburtstag berechnen?
Ja. Wenn Sie Ihr gregorianisches Geburtsdatum eingeben, können Sie das entsprechende hebräische Geburtsdatum berechnen. Wenn Sie nach Sonnenuntergang geboren wurden, kann für religiöse Zwecke der nächste jüdische Tag relevant sein.
Kann ich eine Jahrzeit berechnen?
Ein hebräischer Kalender Umrechner kann helfen, ein Sterbedatum in das jüdische Datum umzuwandeln. Für die genaue Jahrzeit können Uhrzeit, Ort, Sonnenuntergang und religiöse Praxis eine Rolle spielen.
Warum fallen jüdische Feiertage jedes Jahr auf andere Daten?
Jüdische Feiertage richten sich nach dem hebräischen Kalender, nicht nach dem gregorianischen Kalender. Deshalb erscheinen sie im westlichen Kalender jedes Jahr an anderen Daten.
Ist der hebräische Kalender ein Mondkalender?
Der hebräische Kalender ist kein reiner Mondkalender, sondern ein Lunisolarkalender. Die Monate orientieren sich am Mond, das Jahr wird jedoch durch Schaltjahre an das Sonnenjahr angepasst.
Welche hebräischen Monate gibt es?
Zu den hebräischen Monaten gehören Tischri, Cheschwan, Kislew, Tevet, Schevat, Adar, Nissan, Ijar, Siwan, Tamus, Aw und Elul. In jüdischen Schaltjahren gibt es zusätzlich Adar I und Adar II.
Der hebräische Kalender Umrechner ist ein praktisches Werkzeug, um jüdische und gregorianische Daten zuverlässig miteinander zu vergleichen. Er hilft bei alltäglichen Fragen wie dem heutigen jüdischen Datum, bei persönlichen Daten wie Geburtstagen und Jahrzeiten sowie beim besseren Verständnis jüdischer Feiertage.
Der größte Mehrwert entsteht, wenn Sie das Ergebnis nicht isoliert betrachten, sondern die Besonderheiten des jüdischen Kalenders berücksichtigen: Mondmonate, Schaltjahre, Adar I und Adar II, das jüdische Jahr AM und den Tagesbeginn am Vorabend bei Sonnenuntergang. Genau diese Zusammenhänge machen die Umrechnung verständlich und helfen dabei, ein Datum im jüdischen Kalender korrekt einzuordnen.